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Franz Marc

Popstar unter den Malern


Franz Marcs Tierstudien und Gemälde gehören zu den populärsten Bildern in der gesamten Kunstgeschichte. Das schöne Farbenspiel und die lebendigen Formen sind nicht nur ein beliebtes Thema im Kunstunterricht, sondern auch Vorlage für unzählige Drucke, Poster und Postkarten.
In München ist derzeit die bislang größte Franz Marc Retrospektive zu sehen. Über 100 Arbeiten seines malerischen Werkes, dazu viele Papierskizzen sowie Skulpturen und Kunstgewerbe, die teilweise noch nie zuvor gezeigt wurden.


Vom Tier zum Symbol
Zur Ausstellung ist auch ein wunderschöner Katalog erschienen: Auf 336 Seiten gibt es alles rund um den Ausnahmekünstler, in Wort und natürlich in Bild (Prestel Verlag). Wie die Ausstellung zeigt das Buch Marcs Weg von der Tierstudie zum großen Tiersymbol. Angefangen hat Franz Marc mit mehr oder weniger traditioneller Malerei. Erst später kam der entscheidende stilistische Wandel hin zu Formverknappung und expressiver Farbe. Der Künstler reduziert das Tier zunehmend auf seine wesentlichen Umrisse.

Der Blaue Reiter
Zusammen mit Wassily Kandinsky, den er an der Kunstakademie kennengelernt hatte, gründete Franz Marc die berühmte Künstlervereinigung "Der Blaue Reiter". Andere Mitglieder waren Gabriele Münter und Alexeji Jawlensky. Später kamen noch August Macke und Paul Klee hinzu. Franz Marc starb 1916 in den Sch?zengräben vor Verdun. Er wurde von einer Granate getroffen. Marc wurde 36 Jahre alt. 1937 diffamierten die Nationalsozialisten Marc als "entarteten Künstler" und beschlagnahmten 130 seiner Werke aus deutschen Museen.


Kunstbau/Lenbachhaus München
Die Ausstellung
Die Ausstellung präsentiert sich in zwei Teilen. Das frühere Werk wird im Lenbachhaus gezeigt, das spätere Werk (ab 1910/11) mit der großen Explosion der Farben und den monumentalen,
Katalog zur Ausstellung (Prestel Verlag)
berühmten Tiersymbolen entfaltet sich im Kunstbau des Lenbachhauses, einer unterirdischen Ausstellungshalle, die wie eine U-Bahn-Station angelegt ist.

Das Buch
Franz Marc - Die Retrosketive. Das Buch zur Ausstellung ist im Prestel Verlag München erschienen. Die Herausgeber sind Annegret Hoberg und Helmut Friedel, mit Beiträgen von Barbara Eschenburg, Annegret Hoberg und Isabelle Jansen. Alle in der Ausstellung gezeigten Werke sind im Tafelteil farbig abgebildet; der Essayteil enthält zahlreiche Vergleichsabbildungen, einfühlsame Texte führen in die Bildsprache und Symbolwelt des Malers ein. 336 Seiten, 360 Abbildungen. Maße: 24,5 x 28 cm; 29,95 Euro.

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