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Movie-Check
01.12.2005
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Komödie

Solange du da bist

Du hast die traurig-schönen Szenen und die himmlische Fantasie in "Stadt der Engel" geliebt? Dann ab ins Kino, denn der Streifen "Solange du da bist" hält kurz vor Weihnachten die geballte Ladung Hollywood-Romantik für dich bereit.
Erst Ärztin, dann Geist (Foto: UIP)
Elizabeth Masterson (Reese Witherspoon) ist eine erfolgreiche Ärztin. Ihr Job im Krankenhaus lässt ihr nur wenig Zeit für Privatleben und Familie. Auf dem Weg zu ihrer Schwester wird sie in einen tragischen Unfall verwickelt und fällt ins Koma. Ihr Körper ist schwer verletzt, aber ihr Geist ist fit - und so lebt die süße Liz als (Quäl)Geist weiter. Der junge Witwer David, der in ihre alte Wohnung gezogen ist, bekommt das am eigenen Leibe zu spüren. Er ist der Einzige, der Liz sehen kann, wünscht sich aber sehnlichst, diese Gabe nicht zu besitzen. Denn der blonde Geist nörgelt immerzu an ihm herum und macht ihm das Leben schwer. David versucht es mit Geisteraustreibung, doch Liz lässt sich nicht verjagen. Statt dessen - wie sollte es anders sein - verlieben sich die beiden ineinander.

Engel-Alarm
Der Streifen "Solange du da bist" spielt bezaubernd mit den Fantasien von einem Leben nach dem Tod und der Existenz von Engeln. An das romantische Vorgänger-Drama "Stadt der Engel" erinnern dabei nicht nur der tragische LKW-Unfall zu Beginn des Films, sondern auch die Tatsache, dass Engel - wenn sie schon in das Leben zurückkehren dürfen - nur noch für eine Person sichtbar sind.

Haben eine zauberhafte Affäre: Liz und David (Foto: UIP)


Prima besetzt
"Solange du da bist" glänzt dabei durch eine zauberhafte Besetzung: Reese Witherspoon ist nicht nur eine Augenweide, sondern überzeugt
Nur für David sichtbar: Geist Liz (Foto: UIP)
auch mit großartiger Mimik und Gestik und scheint der Bothox-Liga erfrischend natürlich abgeschworen zu haben. Mark Ruffalo hat als Schauspieler bisher noch keinen Durchbruch gefeiert, meistert aber seine Rolle als genervter David perfekt, gespickt mit jeder Menge Hollywood-Charme. Regisseur Mark Waters ("Freaky Friday") orientiert sich mit der spritzigen Komödie an der Romanvorlage von Marc Levy. Er setzt ein bekanntes Thema um, spickt den Film aber mit jeder Menge Selbstironie und bewahrt seine Schauspieler im richtigen Moment davor, zu kitschig zu sein. Leider fehlt dem Film im Vergleich zu "Stadt der Engel" das sanfte Finger- spitzengefühl in der Erzählweise, dennoch stimmt uns Waters auf die Weihnachtszeit ein.


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